Tom’s Reisen

Kleines Fazit

März 25, 2008 · Kommentar schreiben

Die Entscheidung, mit dem Scooter durch Neuseeland zu fahren, war fuer mich sicher richtig. Da ich keine Action- oder Abenteuer- Ferienaktivitaeten mache, legte ich mehr Wert auf den Weg als das Ziel. Man koennte auch von wenigen Orten aus, viele Sehenswuerdigkeiten mit dem Bus besuchen oder man mietet einen Van, der zum kleinen Wohnmobil umgebaut ist, so kann man noch einiges an Uebernachtungskosten sparen. Mit dem Bus kann man zwischen den groesseren Staedten hin und her fahren. Der Zug ist eigentlich keine Option. Je nach Ort, kann man auch mit einer Faehre anreisen.

Wenn ich nochmals nach Neuseeland reise, habe ich jetzt eine gute Vorstellung, welche Regionen ich besuchen koennte und was ich allenfalls ansehen wuerde. Motorradfahrern kann ich Neuseeland, von meinen Erfahrungen, nur empfehlen. Die Strassen sind zwar etwas rau und bei 100km/h ist (offiziell) schluss, doch ausser um die wenigen grossen Staedte und an Feiertagen wie Ostern :-( hat es wenig Verkehr und die Landschaften die man durchfaehrt sind toll. Zeit kann man unendlich viel brauchen (wie auch Geld), doch ich finde 4 Wochen sind das Minimum, auch wenn man nur einen Teil der Inseln sehen will.

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Verkauf & 6231km

März 25, 2008 · Kommentar schreiben

Mit 6231km auf dem Tachometer habe ich den Scooter heute Morgen fuer 1050NZ$ verkauft. Das Geld, das ich in Form eines Cheques bekam, habe ich sofort zu Bargeld gemacht und den groessten Teil zu 0.8042 CHF pro NC$ in Franken getauscht. Im Moment sitze ich auf der Faehre nach Devonport, dies ist die Gratisfahrt, die es bei der Hafenrundfahrt dazugab.

Zurueck in Auckland schrieb ich noch einige Ansichtskarten fuer die Leute ohne Internet ;-)

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Hafen & Sitzplaetze

März 24, 2008 · Kommentar schreiben

Irgendwie habe ich mir die Zeit im YHA bis um 08:00Uhr vertrieben, dann ausgecheckt und mit einem Taxi gings ins Hotell dass ich schon in der Schweiz gebucht habe. Das Zimmer war schon bereit und bald machte ich mich auf den Weg zur Hafenrundfahrt. Es waren Schauer angesagt, die uns dann auch prompt im Hauraki Golf trafen. Zurueck in Auckland regnete es nicht mehr. Ich setzte mich in ein Internet Cafe und Checkte bei Singapur Airline ein und suchte meine Sitzplaetze aus. Ich hoffe, ich habe eine gute Wahl getroffen. Beim Flug nach Singapur stand eine Warnung, die ich aber auch durch ein Telefon mit Singapur Airline nicht eruieren konnte. Alles scheint in Ordnung zu sein.

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Morgenspaziergang & Sky Tower

März 23, 2008 · Kommentar schreiben

Der Vollmond stoert immer noch meinen Schlaf und so bin ich heute schon um 06:30 Uhr durch Auckland gewandert in Richtung Hafen. Die „Queen St.“ wird gerade verschoenert und grosse Teile der Strasse sind ueber Ostern gesperrt. Ich habe einige Fotos mit Stativ und verzoegerter Ausloesung gemacht, mal schauen ob die was geworden sind.

Im Hafen bestieg ich die erste Faehre nach Devenport, einer Vorortgemeinde von Auckland. Dort ging ich erst mal Fruehstuecken. Die Sonne war erst gerade aufgegangen.

In Devenport erheben sich zwei Huegel mit Geschuetztuermen aus „alter Zeit“. Ich habe natuerlich beide bestiegen (man muss ja was machen nach so einem Fruehstueck). Zwischen den Besteigungen streckte ich meine Fuesse in den „Hauraki Gulf“ und setzte mich am Strand in den Schatten, zurueck in Auckland liess ich mich auf 220m Hoehe ziehen und sah mir vom SkyTower herab die Stadt an. Was auffaellt ist, dass ausser gerade im Zebtrum, die meisten Haeuser 2-3 stoeckig sind. Diese Zeilen schreibe ich in 197m Hoehe im Restaurant ;-)

Wieder auf der Erde bestieg ich den „Think Link“ Bus, der einem fuer 1.60$ durch alle Quartie, die um Downtown angeordnet sind: Ponsonby, K’Road, Newmarket, Parnell und wieder zurueck nach Downtown.

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Polizei & die Letzte Etappe

März 22, 2008 · Kommentar schreiben

Die Etappe von Whangarei nach Auckland war abwechslungsreich. In Wellsford blieb ich auf der 1 und musste dann vor Auckland nochmals nach westen um eine Bucht fahren. Auf dieser ueber 200km langen Etappe fuhr ich durch Ebenen, ueber Huegel, dem Meer entlang, durch Vorstaedte und dann in Auckland bis in die City einer Grossstadt.

Vor Auckland hielt ein Polizeiauto vor mir. der Polizist wollte aber nur meine Nummer ueberpruefen und wuenschte mir dann eine gute Weiterfahrt.

Das Motorrad stellte ich in ein staedtisches Parkhaus, dort ist es gratis und doch bewacht. Diesen Tipp bekam ich von den Jungs aus dem Motorradladen. So kann ich am Dienstag Morgen ganz gemuetlich das Motorrad holen.

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Osterverkehr & „Das Kreuz“

März 21, 2008 · Kommentar schreiben

Ich bin heidenfroh, dass ich heute Richtung Sueden gefahren bin (das ist ja genau anders rum als bei uns ;-) ), denn sobald ich auf dem Highway 1 war, kamen mir unzaehlige Fahrzeuge entgegen. Stossstange an Stossstange waere uebertrieben, doch mehr als 3 Wagenlaengen war der Abstand zwischen den Fahrzeugen nicht! Sehr viele transportierten Fischerboote oder Motorboote ich sah aber auch Ruderboote, Kanus, Kajaks, Surfbretter Fahrraeder und natuerlich Quad-Motorraeder auf Anhaengern.

Ich machte einen kleinen Umweg ueber Paihia zurueck nach Whangarei. In Whangarei haben fast alle Geschaefte geschlossen, da heute ja Karfreitag ist. Ich ging noch tanken fuer morgen, holte das erste und letzte Mal etwas bei KFC (wuerg!) und sah noch jemand mit dem Kreuz auf der Schulter aus einer Kirche kommen. Auch hier hockt Gott.

Es ist bewoelkt aber warm.

Jetzt bin ich ueber 6000km weit getuckert. Morgen die letzte Etappe.

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Nordspitze und 90 Meilen Sandstrand

März 20, 2008 · Kommentar schreiben

Heute gings mal frueh los und schon vor Mittag erreichte ich Ahipara, das noerdlichste Ziel meiner Reise. Morgen gehts zurueck nach Whangarei und uebermorgen nach Auckland.

Hier oben im Norden habe ich das erste Mal gesehen, dass Bambus als Windschutz verwendet wird. Auch diese Fahrt war nichts besonderes bis auf eine Huegelkette durch und ueber die man nach Kaitaia kommt. Zuerst geht es durch eine“Schlucht“ und dann ueber den Berg. Viele schoene kurven! Ahipara ist am Beginn eines sehr langen Strandes, der sich ueber die ganze Laenge des fingerartigen Landstueckes ausbreitet, das am noerdlichen Ende der Nordinsel liegt. Dieser Strand traegt den Namen „Ninty Mile Beach“.

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Zuendkerze

März 19, 2008 · Kommentar schreiben

Als ich heute mein Motorrad holte, zeigten sie mir die Zuendkerze, der der Metallbogen zu dem der Funken springt fast nicht mehr vorhanden war. Sie haben sich gewundert, dass der Scooter ueberhaupt noch gefahren ist.

Die Strecke nach Whangarei begann natuerlich zuerst mal mit dem Verlassen von Auckland. Ich folgte der „Great North Rd“ bis sie endete, verfuhr mich dann etwas, machte aber meinen Weg ueber viele Huegel bis nach Whangarei.

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Warten & Big City

März 18, 2008 · Kommentar schreiben

Es war ein schoener Abend gestern im Hostel. Etwas Bier, Brot, Kaese, Salami und ein lauschiger Garten, das ist genug.

Heute Morgen packte ich erst auf 07:30 Uhr, da erst dann die Reception oeffnen sollte. Ich wartete bis 08:30 Uhr, bis jemand auftauchte. Etwas saeuerlich machte ich mich auf den Weg nach Auckland. Ich wollte nicht auf die Autobahn geraten. Dies gelang mir, indem ich den Wegweisern fuer Fahrraeder folgte ;-) Ich fuhr auch auf einem Veloweg!

Ich hatte beschlossen heute schon zu dem Haendler zu fahren, da ich am Morgen jeweils etwas Muehe mit dem Starten des Motorrades hatte. Den Weg durch die Stadt fand ich dank der neuen Karten ziemlich reibungslos und die Leute im Scootershop sind auch freundlich. Ich lasse jetzt einen Service machen und kann das Motorrad morgen frueh holen.

Ich werde heute nicht viel in der Stadt rumlaufen, da ich ja noch spaeter 4 Tage hier sein werde.

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Ohne Titel

März 17, 2008 · Kommentar schreiben

Gestern konnte ich noch alles buchen. Nun habe ich bis zum Ende meiner Reise wenigstens ein Dach ueber dem Kopf ;-)

Die heutige Fahrt war nichts besonderes. Nachdem ich aus dem Krater raus war, erstreckte sich eine grosse, landwirtschaftlich genutzte Flaeche vor mir. Mit 60km/h glitt ich durch die Felder nur ab und zu von einem Lastwagen etwas durchgeschuettelt. In Thames kaufte ich mir Karten von Auckland und Umgebung, um morgen nicht wieder auf einer Autobahn zu landen.

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